…und die Adressen kommen aus der Finanzbuchhaltung

Es gibt gute (Marketing-)Gründe für Weihnachts- und Neujahrsgrußkarten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie damit am erfolgreichsten sind.
Es gibt eine feine Linie zwischen dem Senden einer Grußkarte, um mit Kunden und Lieferanten in Verbindung zu bleiben und dem offensichtlichen Versuch etwas zu verkaufen. Der beste Weg, den Sie gehen können, ist sich eindeutig zwischen beiden klaren „Botschaften“ zu entscheiden. Entweder Sie schicken frohe Feiertagswünsche ohne eine mehr oder weniger versteckte Marketingbotschaft, oder Sie stehen zu dem Marketingzweck Ihrer Karte und machen ein besonders attraktives Angebot zu den Feiertagen. Es ist keine Schande die Wertschätzung Ihres Unternehmens zu demonstrieren und gleichzeitig die Chance wahrzunehmen, etwas für Ihr Marketing zu tun.

Zunächst ein paar grundsätzliche Dinge:

  •     Papier oder digital? Jedes Jahr verschicken Unternehmen Millionen von Weihnachts- und Neujahrskarten an Ihre Kunden, Lieferanten und andere Partner. Die Mehrheit dieser Karten wird einmal gelesen und landet erst an der Pinnwand bei allen anderen Karten und dann im Müll. Ein gutes Argument für eine digitale Karte. Doch ist das wirklich so? Ihre elektronischen Weihnachts- und Neujahrsgrüße können leicht mit Spam verwechselt werden und sie haben eine deutlich geringere „Präsenz“ als eine physische Karte. Die Karte aus Papier hat zu den Feiertagen noch immer das größere Potential für Ihr Marketing.
  •     Nicht alle Ihre Empfänger feiern Weihnachten auf die gleiche Weise. Sie kennen vermutlich nicht die religiösen Überzeugungen aller Ihrer Kartenempfänger. Karten, die den religiösen Aspekt von Weihnachten betonen, können leicht als unsensibel wahrgenommen werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob alle Ihre Empfänger ein christliches Weihnachten feiern, wählen Sie besser eine neutrale Grußbotschaft, wie „frohe Feiertage“ oder „Frohe Weihnachten“.
  •     Humor: Nicht alle Ihre Empfänger haben den gleichen Humor, oder sind in einer humorvollen Stimmung, wenn sie Ihre Karte lesen. In den meisten Fällen sollten Sie daher auf Humor betonte Karten verzichten.

Die nahe liegende Frage: woher die Kundendaten nehmen?
Die umfassendste Kunden- und Lieferantendatenbank finden Sie in Ihrer Buchhaltung. Zusammen mit den aktuellsten Kontaktdaten.

Geben Sie Ihren Feiertagsgrüßen einen Mehrwert

  • Betrachten Sie die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Kartenempfänger. Um sich von der Masse der Feiertagsgrüße abzuheben, schicken Sie Ihre Karte mit einem Mehrwert. Hier einige Anregungen für Ihre eigenen Ideen:
  •     Wenn Sie zum Beispiel aus der Beautyindustrie sind, können Sie einige Tipps für die Schönheit während der trockenen Wintermonate mitschicken
  •     Nicht nur Restaurants oder Konditoreien können ein Rezept für ein köstliches Weihnachtsgebäck präsentieren
  •     Bieten Sie einen hohen Rabatt für einen sehr zeitnahen Auftrag an, indem Sie einen Gutschein einschließen oder ein Angebot auf der Rückseite der Grußkarte drucken
  •     Fügen Sie auch mal einen nützlichen Gutschein zu Ihrer Karte hinzu, der nicht zwingend von Ihrem Unternehmen stammt; z.B. wird ein Starbucksgutschein für ein „aufgewecktes“ neues Jahr, oder etwas Vergleichbares sicher gern angenommen
  •     Kombinieren Sie Papier und Digitales: richten Sie eine Landing Page auf Ihrer Website ein und fordern Sie Ihre Empfänger auf der Rückseite Ihrer Karte auf, diese für spezielle Feiertagsgrüße und ein besonders günstiges Angebot zu besuchen

Noch ein Tipp: Falls sich in den vergangenen zwölf Monaten Ihre Kontaktdaten geändert haben, fügen Sie Ihre aktuelle Visitenkarte hinzu.

Fertige Karte oder eigener Entwurf
Einer fertigen Karte sieht man Ihre Individualitätslosigkeit meist an. Die Ausnahmen sind Karten von kleinen Manufakturen mit künstlerischem Anspruch. Eine eigene Karte mit individueller Gestaltung kann Ihnen Ihr „Hausgrafiker“ leicht und schnell erstellen. Im Digitaldruck kann Ihre Druckvorlage dann schnell aufs Paper gebracht werden, und ist i.d.R. für eine Auflage von bis zu ca. 1.000 Stück wirtschaftlich sinnvoll. Für deutliche kleinere Auflagen können Sie mit Ihrer druckfertigen Datei auch direkt zum Digitaldrucker gehen und für wenige Euro ein paar Drucke auf Ihrem gewünschten Papier machen lassen und gleich mitnehmen.

Personalisieren Sie Ihre Karte
Es gibt reichlich Möglichkeiten Ihrer Karte eine persönliche Note zu geben:

  •     Verschicken Sie Ihre Karten nicht komplett für das ganze Unternehmen, sondern lassen Sie jede Abteilung oder einzelne Mitarbeiter Karten an ihre Geschäftspartner verschicken und personalisieren
  •     Indem Sie ein Foto mit den Mitarbeitern Ihres Unternehmens oder Ihrer Abteilung hinzufügen, geben Sie Ihren Grüßen ein Gesicht
  •     Fügen Sie eine handschriftliche Notiz auf zumindest einigen ausgewählten Karten hinzu, mit ein paar persönlichen Anmerkungen zu den Interaktionen oder einer Anekdote mit dem jeweiligen Empfänger
  •     Halten Sie den Kartentext und Ihre Anmerkungen kurz; ein aufrichtiges „Danke“ mit den o.g. Anmerkungen liest jeder Empfänger gern
  •     Wenn Ihnen keine sinnvolle Anmerkung einfallen will, schreiben Sie sinngemäß, aber in Ihren eigenen persönlichen Worten etwas wie: „Liebe Frau… / Lieber Herr …, es war uns eine Freude im vergangenen Jahr so gut mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns auf eine ebenso gelungene Zusammenarbeit für das neue Jahr.“
  •     Auch ohne persönliche Anmerkungen machen von Hand unterschriebene Karten anstelle einer aufgedruckten Unterschrift einen echten Unterschied

Umschlag
Wenn Ihre Feiertagskarte in einem schönen farbigen oder fantasievoll bedruckten Umschlag auf dem Tisch des Empfängers landet, erhöht das bereits die Freude beim Öffnen. Sie können Ihren Empfängern Ihre Grüße auch in einer kleinen Geschenkbox anstelle eines Umschlags schicken. Aber auch diese sollte Individuell wirken.

Wenn Sie nicht Zeit haben Ihre Umschläge selbst per Hand zu adressieren, engagieren Sie eine(n) Studenten/in mit schöner Handschrift das für Sie zu tun oder bitten Sie einen Freund oder ein Familienmitglied, Ihnen zu helfen. Wenn möglich, vermeiden Sie zu dieser Gelegenheit gedruckte Adressettiketten.

Sondermarken benutzen
Vergessen Sie die Frankiermaschine und verwenden Sie festliche Sondermarken. Das gibt Ihren Grüßen eine zusätzliche persönliche Note.